Schwalbe sucht Dorf

Schutz für Rauch- und Mehlschwalben

Unter dem Titel "Schwalbe sucht Dorf" macht die Bayerische KulturLandStiftung gemeinsam mit den Kulturlandstiftungen aus Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und dem Rheinland sowie der Deutschen Stiftung Kulturlandschaft in den kommenden Jahren verstärkt auf die Lebensbedingungen der Rauch- und Mehlschwalben aufmerksam.


„Wir wollen auch in Zukunft Schwalben auf Höfen und in Dörfern", sagt Gerd Sonnleitner, der im Frühjahr 2012 als damaliger Präsident des Deutschen Bauernverbandes die Schirmherrschaft für das länderübergreifende Projekt übernommen hat. Deutschlandweit engagieren sich bereits viele Bauern und unterstützen die Vögel auf ihren Höfen, denn "in jedem Landwirt steckt ein Schwalbenretter", ist Sonnleitner überzeugt. "Um den Nestbau und damit die Nachzucht von Jungen zu unterstützen, genügt oft schon ein gekipptes Stallfenster."

Doch nicht nur Landwirte sollen sich für die Schwalben engagieren, denn im Gegensatz zu den Rauchschwalben, die vorwiegend in Ställen oder anderen landwirtschaftlichen Gebäuden brüten, bauen Mehlschwalben ihre Nester an den Außenfassaden von Gebäuden und sind damit auf das Wohlwollen der gesamten Bevölkerung angewiesen.
 
Im Rahmen der Aktion "Schwalbe sucht Dorf" verkauft die KulturLandStiftung Nisthilfen für Mehl- und Rauchschwalben. Nähere Informationen finden Sie hier.

Weitere Informationen zu den Schwalben und deren Behausungen finden Sie hier.
 
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