Die Erdkabelleitung SuedLink besteht aus zwei Gleichstromleitungen zwischen Wilster (Schleswig-Holstein) und Bergrheinfeld/West (Bayern) sowie Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) und Großgartach /Leingarten (Baden-Württemberg), die parallel geplant, gebaut und betrieben werden. Die beiden Verbindungen haben jeweils eine Übertragungskapazität von zwei Gigawatt und werden als Erdkabel verlegt. Der SuedLink wird von den beiden Übertragungsnetzbetreibern TransnetBW und TenneT gemeinsam geplant und gebaut.

Die Bayerische KulturLandStiftung setzt für den Planfeststellungsabschnitt D2 (Oberwerrn bis Bergrheinfeld) alle artenschutzrechtlichen Maßnahmen für den Feldhamster und die Feldlerche um. Auf Basis von produktionsintegrierten Kompensationsmaßnahmen mit den ortsansässigen LandwirtInnen wird der Ausgleich auf 35 ha in offenen Agrarräumen entlang der Trasse durchgeführt.

Folgende Maßnahmentypen finden Anwendung:

  • Blühstreifen und -flächen
  • Ackerbrachen
  • Extensiver Ackerbau mit dreifacher Saatreihe
  • Kombinationsflächen für Feldhamster und Feldlerche mit Luzerneanbau, Blühflächen und extensiven Ackerbau mit dreifachem Saatreihenabstand

Für die Etablierung von Blühstreifen hat die Bayerische KulturLandStiftung mit Unterstützung der Bayernflora, des Artenfilters und den Positivlisten des Landesamtes für Umwelt eine gebietsheimische Saatgutmischung erstellt und im Herbst 2024 ausgesät.

Dr. Claudia Kriegebaum

Dr. Claudia Kriegebaum

Projektleiterin
Ihre Ansprechpartnerin für folgende Themen:
- Gemeinnützige Projekte
- PiK auf wechselnden Flächen
Dominik Himmler

Dominik Himmler

Geschäftsführer
Ihr Ansprechpartner für folgende Themen:
- Gemeinnützige Projekte
- PiK auf wechselnden Flächen
- Ökokonten

Zwischen Wertingen im Landkreis Dillingen a. d. Donau und Kötz im Landkreis Günzburg plant die bayernets GmbH den Bau der Gastransportleitung AUGUSTA. Die Leitung wird eine Länge von 40,5 km haben und den Netzknotenpunkt Wertingen mit dem Netzknotenpunkt Kötz verbinden.

Mit dem Bau der Gastransportleitung AUGUSTA kommt die bayernets als Fernleitungsnetzbetreiber ihrer Verpflichtung zum bedarfsgerechten Netzausbau nach, um die bestehende und zukünftige Energienachfrage zu decken. Die geplante Gastransportleitung AUGUSTA sorgt für mehr Netzstabilität und somit für eine sichere Gasversorgung in Süddeutschland. Außerdem bereitet bayernets seine Gasinfrastruktur bereits auf die zukünftigen Anforderungen für den Transport von Wasserstoff vor. Das gilt auch für die AUGUSTA, die kurzfristig den Transport von Erdgas sichern wird, mittel- bis langfristig aber Wasserstoff transportieren soll.

Bauzeitenbedingt kommt es zu Störungen in der Natur und somit auch zu zeitlich befristeten Einschränkungen des Lebensraumes der Feldlerche.

Auf Basis von produktionsintegrierten Kompensationsmaßnahmen mit den ortsansässigen LandwirtInnen wird nun der Ausgleich auf 9 ha in offenen Agrarräumen entlang der Trasse durchgeführt.

Folgende Maßnahmentypen finden Anwendung:

  • Blühstreifen und -flächen
  • Ackerbrachen
  • Extensiver Ackerbau mit dreifacher Saatreihe

Für die Etablierung von Blühstreifen hat die Bayerische KulturLandStiftung mit Unterstützung des Artenfilters, der Bayernflora und den Positivlisten des Landesamtes für Umwelt eine gebietsheimische Saatgutmischung erstellt und im Herbst 2023 ausgesät.

Lisa Ott

Lisa Ott

Projektleiterin
Ihre Ansprechpartnerin für folgende Themen:
- Ökokonten
- PiK auf wechselnden Flächen
Dominik Himmler

Dominik Himmler

Geschäftsführer
Ihr Ansprechpartner für folgende Themen:
- Gemeinnützige Projekte
- PiK auf wechselnden Flächen
- Ökokonten

Die Feldlerche (Alauda arvensis) ist ein Feldvogel des Offenlandes, der am Boden brütet. Durch den Bau der Stromleitung wird der Lebensraum der Feldlerche beeinträchtigt und muss entlang der 185 km langen Stromtrasse kompensiert werden. Der artenschutzrechtliche Ausgleich wird zusammen mit LandwirtInnen über Blühstreifen, Ackerbrachen und extensiven Ackerbau umgesetzt. Die Bayerische KulturLandStiftung schließt dabei Bewirtschaftungsverträge über mindestens fünf Jahre ab und übernimmt die institutionelle Sicherung für den Eingriffsverursacher. Die PiK-Maßnahmen erfordern keine Eintragung in das Grundbuch und können in jährlicher Rotation umgesetzt werden, sodass Ackerstatus und Betriebsprämie erhalten bleiben.

Weitere Informationen zum Planfeststellungsverfahren finden Sie auf der Homepage der TenneT TSO GmbH.

 

Zu den PiK-Maßnahmen für die Feldlerche zählen:

  • Ein- oder mehrjährige Blühstreifen oder -flächen, die mit einer angepassten, gebietseigenen Saatgutmischung auf ganzen Schlägen oder Teilflächen eingesät werden
  • Ackerbrachestreifen oder -flächen mit Selbstbegrünung nach erfolgter Bodenbearbeitung
  • Ackerwildkrautstreifen oder -flächen, die bei geeigneten Standortbedingungen, z. B. niedriger Ackerzahl, mit gebietseigenem Saatgut angereichert werden können
  • Extensiver Ackerbau im Sommer- oder Wintergetreide mit Dünge- und Herbizidverzicht sowie doppeltem oder dreifachem Saatreihenabstand
  • Feldlerchenfenster als Saatlücken im Wintergetreide (nur in Kombination mit Blüh- oder Brachestreifen)

Projektflyer

Weitere Informationen finden Sie in unserem Projektflyer „Produktionsintegrierte Kompensation auf wechselnden Flächen für den Ostbayernring“

Bayerische KulturLandStiftung

Kurzfilm zum Schutz der Feldlerche am Ostbayernring

Die Bayerische KulturLandStiftung und TenneT stellen in einem Video die Schutz- und Ausgleichsmaßnahmen für die Feldlerche entlang des neuen Ostbayernrings vor.

Hier geht es zum Blogbeitrag und zum Video: https://www.tennet.eu/de/blog/schutz-der-feldlerche-am-ostbayernring

Podcast "Wer weckt uns vielerorts mit himmlischer Stimme?"

Es ist die Feldlerche und nicht der krähende Hahn! Über diesen kleinen Vogel mit der großen Stimme unterhält sich die Bürgerreferentin Ina-Isabelle Haffke von TenneT mit Dominik Himmler, Geschäftsführer der Bayerischen KulturLandStiftung.

Hier anhören: https://open.spotify.com/episode/1GJQJ0H0xUOp8uMw5tFTCU

 

Bei Fragen und Anregungen können Sie sich gerne an uns wenden!

Felix Dötsch

Felix Dötsch

Projektleiter
Ihr Ansprechpartner für folgende Themen:
- Gemeinnützige Projekte
- PIK auf wechselnden Flächen
- Ökokonten

Herr Dötsch ist seit 2023 als Agrarökologe für die BKLS tätig. Er arbeitet vor allem in Ackerwildkrautprojekten und betreut Ökokonten sowie PiK-Maßnahmen auf wechselnden Flächen.

Der Hochwasserschutz entlang der Donau hat seit den Ereignissen im Jahr 2013 mehr denn je an Bedeutung gewonnen. Auch in Niederalteich wurden Schutzmaßnahmen ergriffen, um die Gemeinde vor Extremereignissen zu schützen. Die Bundesrepublik Deutschland und der Freistaat Bayern, vertreten durch die WIGES GmbH, ist hierbei Projektträger.
Der Neubau der technischen Schutzmaßnahmen an der Donau führt zu Eingriffen in die bestehende Landschaft und beeinträchtigt in Folge die Entwicklung bedrohter Feldvogelarten, wie Kiebitz und Feldlerche. Diese Beeinträchtigungen müssen auf Basis von EU-Recht minimiert und ausgeglichen werden.

Auf Basis von produktionsintegrierten Kompensationsmaßnahmen mit den ortsansässigen LandwirtInnen wird nun der Ausgleich auf diese Art und Weise auf 67 ha durchgeführt.

Folgende Maßnahmentypen werden in Absprache mit dem Eigentümer und dem Bewirtschafter für den Ausgleich verwendet:

  • Blühstreifen und -flächen
  • Ackerbrachen
  • Extensiver Ackerbau mit dreifacher Saatreihe und Kiebitzfenster
  • Verspäteter Maisanbau

Für die Blühstreifen wird eine gebietsheimische Saatgutmischung verwendet.

 

 

Dominik Himmler
Dominik Himmler

Dominik Himmler

Geschäftsführer
Ihr Ansprechpartner für folgende Themen:
- Gemeinnützige Projekte
- PiK auf wechselnden Flächen
- Ökokonten

Die Verdichterstation Rimpar ist ein wichtiger Knotenpunkt des mitteleuropäischen Erdgasnetzes. Für den Verlust von Ackerflächen durch den Neubau sowie durch baustellenbedingte, temporäre Eingriffe werden Feldlerchen Reviere beeinträchtigt. Zudem befindet sich der Bau im potentiellen Feldhamster-Verbreitungsgebiet, so dass negative Einwirkungen auf dessen Lebensraum nicht gänzlich auszuschließen sind. Folgende Maßnahme wird in Absprache mit den Eigentümern und dem Bewirtschafter für den Ausgleich verwendet:

  • 3-Streifen-Modell aus Luzerne, niedrigwüchsigem Blühsteifen und extensivem Ackerbau in weiter Reihe

Die streifenförmige Bewirtschaftung bietet zum einen dem Feldhamster Nahrung und Deckung und einen ganzjährigen Lebensraum. Zum anderen wird ein Lebensraum für die Feldlerche durch die Blühstreifen und den extensiven Ackerbau in weiter Reihe etabliert.

Für die Blühstreifen wird eine gebietsheimische Saatgutmischung verwendet.

 

 

Dr. Claudia Kriegebaum

Dr. Claudia Kriegebaum

Projektleiterin
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- Gemeinnützige Projekte
- PiK auf wechselnden Flächen
Dominik Himmler

Dominik Himmler

Geschäftsführer
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- Gemeinnützige Projekte
- PiK auf wechselnden Flächen
- Ökokonten

Nach langer Prüfung durch mehrere Gutachter wurde die 1972 erbaute Schleuse Kriegenbrunn, die bereits von 1974-2008 durch baubedingte Schäden immer wieder saniert werden musste, als nicht mehr sanierungsfähig begutachtet. Daher plant und erbaut die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) eine neue Schleuse auf dem heutigen Stand der Ingenieurstechnik direkt neben der bestehenden Schleuse, um zu jeder Zeit die Stabilität und Funktion der Schleuse zu gewährleisten und den Schifffahrtsbetrieb aufrecht zu erhalten. Indem parallel zum laufenden Betrieb der alten Schleuse gebaut wird, kann vermieden werden, dass der Main-Donau-Kanal gesperrt und die gesamte Rhein-Main-Donau Wasserstraßenverbindung von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer unterbrochen werden muss. Das temporäre Zwischenlager des Bodenaushubs, welches nach Abriss der alten Schleuse wieder zum Befüllen benötigt wird, beeinträchtigt jedoch den Lebensraum von Feldlerche, Kiebitz und Rebhuhn, so dass im Vorfeld der Bauarbeiten artenschutzrechtliche Kompensationsmaßnahmen erfolgen müssen. Folgende Maßnahmentypen werden in Absprache mit dem Eigentümer und dem Bewirtschafter für den Ausgleich verwendet:

  • Niedrigwüchsige Blühstreifen
  • Anlage von Lerchenfenstern in der Ackerfrucht
  • Kiebitzinsel umrahmt von Schwarzbrache und Blühstreifen
  • Kombinationsbrachen aus Ackerbrache und Blühstreifen

Für die Blühstreifen wird eine gebietsheimische Saatgutmischung verwendet.

 

Dr. Claudia Kriegebaum

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Dominik Himmler

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- Ökokonten

Die Ortsumgehung wurde bogenförmig nördlich von Eschenbach geplant und zudem ein parallel zu dieser verlaufender Wirtschaftsweg errichtet, um die Gefahrenlage des Verkehrs und die Lärmbelästigung in Eschenbach zu minmieren. Der artenschutzrechtliche Ausgleich für die Feldlerche wird jeweils in fünfjährigen Konzepten detailliert beschrieben. Folgende Maßnahmentypen werden in Absprache mit den EigentümerInnen und den BewirtschafterInnen für den Ausgleich verwendet:

  • Niedrigwüchsige Blühstreifen
  • Anlage von Lerchenfenstern in der Ackerfrucht
  • Extensiver Ackerbau mit doppelten Saatreihenabstand

Für die Blühstreifen wird eine gebietsheimische Saatgutmischung verwendet.

Es wurden zusätzlich autochthone Ackerwildkräuter 2018 auf der extensiven Ackerbau-Maßnahme ausgebracht.

 

Dr. Claudia Kriegebaum

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Dominik Himmler

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Geschäftsführer
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- Gemeinnützige Projekte
- PiK auf wechselnden Flächen
- Ökokonten

Regional erzeugtes Gemüse ist ein wichtiger Baustein von regionalen Wertschöpfungsketten und trägt zur klimafreundlichen Produktion von gesunden Lebensmitteln bei. Der Bau derartiger Anlagen zum Gemüsebau führt aber auch zu Beeinträchtigungen in Natur und Landschaft.

Der artenschutzrechtliche Ausgleich für die Feldlerche wird gemeinsam mit LandwirtInnen vor Ort durchgeführt. Folgende Maßnahmentypen können umgesetzt werden:

  • extensiver Ackerbau
  • Anlage von Feldlerchenfenstern
  • Ackerbrache
  • Blühflächen/-steifen
Lisa Ott

Lisa Ott

Projektleiterin
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- Ökokonten
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- PiK auf wechselnden Flächen
- Ökokonten

Das erhöhte Verkehrsaufkommen führt in vielen Fällen zu einer hohen Belastung von Kommunen und Städten. In Wernsbach führt die Bundesstraße direkt durch die Ortsmitte. Eine Ortsumgehung soll die Sicherheit der Bevölkerung erhöhen und den Lärmschutz verbessern.
Die Bayerische KulturLandStiftung übernimmt hier gemeinsam mit den Landwirten vor Ort die Kompensation der beeinträchtigten Feldlerchenreviere durch die Umsetzung von produktionsintegrierten Kompensationsmaßnahmen.

Folgende Maßnahmentypen werden in Absprache mit dem Eigentümer und dem Bewirtschafter für den Ausgleich verwendet:

  • Kombinationsstreifen: Blüh- und Ackerbrachestreifen
  • Anlage von Lerchenfenstern in der Ackerfrucht
  • Extensiver Ackerbau mit doppelten Saatreihenabstand

Für den Blühstreifen wird eine gebietsheimische Saatgutmischung verwendet.

Es wurden zusätzlich autochthone Ackerwildkräuter 2017 auf der Ausgleichsfläche ausgebracht.

 

Lisa Ott

Lisa Ott

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- Ökokonten
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Dominik Himmler

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