Das Projekt wird in Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Ammersee e.V. (Dr. Helene Falk) und mit Unterstützung der Regierung von Oberbayern und der BUND Naturschutz Kreisgruppe Starnberg umgesetzt.
Im Rahmen der „Erfassung und Förderung von Ackerwildkräutern im Landkreis Starnberg (Oberbayern) in den Jahren 2023/2024“ im Auftrag des BUND Naturschutz und gefördert aus Mitteln der Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinie der Regierung von Oberbayern, konnten in der Gemarkung Erling-Andechs noch Vorkommen gefährdeter Ackerwildkrautarten, darunter der Acker-Rittersporn (Consolida regalis) gefunden werden.
Die Schutzgemeinschaft Ammersee besitzt dort vier Ackerflächen (rund 1,7 ha), die im Rahmen des Projekts „Ackerwildkrautschutz im Landkreis Starnberg“ ab dem Anbaujahr 2025/26 extensiviert werden. Hierfür wurde gemeinsam mit den Landwirten ein Bewirtschaftungskonzept erarbeitet. Basierend auf einem jährlichen Monitoring der Ackerwildkrautvegetation wird die Bewirtschaftung bei Bedarf angepasst und Wiederansiedlungsmaßnahmen gefährdeter Ackerwildkrautarten durchgeführt. Anhand von Informationsmaterialien und Feldführungen soll die Öffentlichkeit zum Thema Ackerwildkrautschutz sensibilisiert werden.
Ziel ist die Initiierung eines langfristigen Feldflorenreservats – das einen wichtigen Beitrag zum Ackerwildkrautschutz im Landkreis Starnberg leisten wird.